One Pager einfach erklärt

Alles, was Sie wissen müssen, plus 7 Tipps für eine erfolgreiche One Pager Gestaltung.

Wie erstelle ich einen One-Pager, was ist das überhaupt und ist er für mich geeignet?

Falls Sie sich auch schon mal diese oder ähnliche Fragen gestellt haben, hilft Ihnen unser Artikel bestimmt weiter. Wir klären alle wichtigen Fragen rund um den One Pager und geben Ihnen umsetzbare Gestaltungstipps dazu.

Inhaltsverzeichnis
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    Fangen wir also ganz vorne an:

    Was ist ein ein One Pager?

    Wie der englische Name bereits sagt, besteht der One Pager aus einer einzigen Seite. Alle relevanten Informationen stehen auf einer Seite. Es gibt keine Unterseiten.

    Ein One Pager bietet einen Überblick über all Ihre Angebote oder er präsentiert eine ganz bestimmte Werbeaktion.

    Navigiert werden Sie durch die Seite mit sogenannten Sprungmarken. Diese leiten Sie zu einzelnen Abschnitten innerhalb der Seite weiter. Vergleichbar ist ein One Pager mit einem visuellen Flyer Ihres Unternehmens.

    Für wen ist ein One pager geeignet?

    Und für wen eher nicht?

    Besonders gut ist eine Singlepage geeignet, wenn Sie ein klar abgrenzbares Thema oder nicht viel Inhalt haben.

    Oft wird ein One Pager erstellt, um besondere Angebote oder Produkte zu zeigen. So hat man die komplette Aufmerksamkeit seiner Leser, ohne durch Unterseiten vom eigentlichen Artikel abzulenken.

    Aber auch für kleine Unternehmen oder Freelancer kann eine Onepage Website passend sein. Alle Informationen können klar strukturiert auf einer Seite gezeigt werden. One Pager können also eine Art virtuelle Broschüre für ein bestimmtes Thema darstellen.

    Wenn Sie noch keine Website erstellt haben und erst damit anfangen möchten, ist eine Onepage Website als Einstieg sehr gut geeignet. So sparen Sie sich viel Zeit, da die Erstellung einer kompletten Website besonders am Anfang oftmals lange dauern kann.

    Also nochmal kurz und knapp:

    One Pager sind geeignet, für:

    • Veranstaltungen

    • Verkaufskampagnen für einzelne Produkt- oder Dienstleistungsangebote

    • Unternehmen die nur wenig Inforamtionen veröffentlichen wollen

    • Ihre erste Website

    One Pager sind nicht geeignet, wenn:

    • Sie komplexe Inhalte abbilden möchten
    • Sie viele unterschiedliche Inhalte/Angebote/Produkte haben
    • Sie Ihre Website für verschiedene Kundenbedürfnisse ausrichten möchten

    Unterschied zwischen One pager & Website

    Der deutlichste Unterschied zwischen One-Pager und einer klassischen Website ist natürlich die Anzahl der einzelnen Unterseiten. Während eine Website aus mehreren Unterseiten besteht, ist ein One Pager (wie oben bereits erklärt) eine einzige Seite.

    Das Navigationsmenü leitet nicht wie gewohnt zu weiteren Unterseiten weiter, sondern dient als Sprungmarke zu Abschnitten auf der einen Seite. Oftmals gibt es auch keine Navigation.

    In der Regel ist der One Pager ausführlicher als eine Homepage (=Startseite einer Website), zeigt aber auch weniger Inhalt als eine klassische Website

    Was ist bei einer One Page Website zu beachten?

    5 wichtigste Tipps

    • Weniger ist mehr:

      Der Besucher muss sich ganz leicht auf der Seite zurechtfinden können. Deshalb ist es sinnvoll, eine Onepage Website nach einem minimalistischen Design aufzubauen.

      Verzichten Sie auf unnötige Informationen, um vom eigentlichen Thema abzulenken und um den Besucher nicht unnötig zu verwirren

    • Strukturiertes Inhalts-Design:

      Bereiten Sie Ihre Texte für den Leser interessant und lesefreundlich auf. Z. B. durch Aufzählungen oder Infoboxen. Diese sind einfacher und spannender zu lesen als ein langer Textabschnitt.

    • Roten Faden nicht verlieren:

      Storytelling ist auf One Pager besonders wirkungsvoll. Halten Sie Ihren roten Faden durch die gesamte Seite konsequent ein.

      Stimmen Sie Ihre Themen so aufeinander ab, dass sie logisch aufeinander aufbauen und der Leser alle Zusammenhänge verstehen kann.

    • Benutzerfreundlichkeit ist das A und O:

      Die Struktur Ihrer Seite sollte immer gegeben sein, sodass der Leser wichtige Inhalte nicht übersieht.

    • Für Mobile Geräte optimieren:

      Durch das einfache Design sind One Pager auf mobilen Geräten angenehm zu lesen. Deshalb sollten Sie Ihre Seite unbedingt hierfür optimieren

    Aufbau eines One pagers

    Die 4 wichtigsten Elemente auf einer Singlepage

    #1. Der erste Eindruck zählt

    Ihre Website hat nur wenige Sekunden neue Besucher zu überzeugen, auf Ihrer Seite zu bleiben, um Ihre Inhalte anzusehen. Geben Sie Ihren Besuchern als Erstes einen klaren Einblick in das, was Ihre Botschaft ist.

    Schreiben Sie also nicht in Rätseln. Drücken Sie sich für jeden einfach und verständlich aus. Auch Bilder sollen verständlich und zu Ihrer Kernbotschaft passend sein. Ihre Besucher müssen verstehen, worum es auf der Website geht.

    #2. Auf die Struktur kommt es an

    Sie haben lediglich eine Seite, um vom Leser das Interesse zu gewinnen, ihn über Sie zu informieren und am Ende Kontakt aufzunehmen. Deshalb ist eine gute Struktur unumgänglich.

    #3. Teilen Sie Ihren Text in Abschnitte

    Führen Sie Ihren Besucher so durch die Seite. Nutzen Sie auch visuelle Darstellungen wie Listen, Aufzählungen oder Checklisten. Heben Sie wichtige Informationen durch Info- oder Hinweisboxen heraus. Ziehen Sie Ihr Design durch die komplette Seite durch und behalten Sie so Ihren roten Faden.

    #4. Deutliche Handlungsaufforderung

    Am Ende der Seite steht die Handlungsaufforderung, die sogenannte Call-to-Action an. Heben Sie diese auch deutlich hervor. Beschreiben Sie hier genau, was die nächsten Schritte sind und was der Besucher tun kann, wenn er Ihre Botschaft verstanden hat.

    Nochmal kurz und knapp zusammengefasst:

    • Kernbotschaft verständlich in Bild und Text im oberen Bereich der Seite ausdrücken
    • Bilder und Videos einbinden (auf richtige Größe achten)
    • Logische Struktur und roter Faden
    • Guter lesbarer Content (Visuelle Darstellungen wie Checklisten, Infoboxen u.Ä.)
    • Call-to-Action: Nächste Schritte - was muss der Kunde weiter tun

    Vor- und Nachteile
    eines One Pagers

    Vorteile:

    • Gute Möglichkeiten zum Storytelling durch klare Struktur
    • Klare Übersicht gegeben
    • Keine Erweiterung durch Menüs oder Unterseiten
    • Fokussierung auf das wesentliche Thema
    • Gut zur Darstellung einzelner Produkte geeignet
    • Schneller und einfacher erstellt als eine Website
    • Einfacher für mobile Nutzer

    Nachteile:

    • Komplexe Inhalte können nicht abgebildet werden
    • Eine gute Suchmaschinenoptimierung ist sehr schwierig
    • Nicht möglich, sich auf mehrere Suchintentionen festzulegen
    • Oftmals schwierig, alle wichtigen Informationen auf eine Seite zu bekommen, ohne diese zu überladen
    • Kann schwierig sein, Inhalte gut leserlich und spannend aufzubereiten

    Wie erstelle ich einen One Pager?
    7 Tipps für die optimale Onepage Webiste-Gestaltung

    Im Grunde kann für die Erstellung eines Onepagers jedes beliebige Website-Baukastensystem, Landingpages Tool oder jede Website-Software wie z. B. WordPress verwendet werden. Um die Seite jedoch auch erfolgreich zu gestalten, müssen einige Dinge beachtet werden.

    #Tipp 1: Fokussierung auf das Wesentliche:

    Verzichten Sie auf unnötige Informationen und Erweiterungen

    #Tipp 2: Gutes Startbild und eine Überschrift (Ihre Kernbotschaft) als “Eyecatcher” und verständlich:

    Das erste, was Ihre Besucher sehen sollte sie davon überzeugen, weiterzulesen.

    #Tipp 3: Ansprechender Mix aus Grafiken, Bildern und Text:

    Bauen Sie Ihre Seite für Besucher ansprechend auf. Bilder und Grafiken sind zur Visualisierung sehr hilfreich.

    #Tipp 4: Klar strukturierter Text:

    Gestalten Sie Ihren Text gut leserlich und spannend. Heben Sie wichtige Abschnitte hervor und schreiben Sie statt langen Texten lieber Aufzählungen oder Checklisten.

    #Tipp 5: Optimierung für mobile Geräte ist Pflicht:

    Das Layout muss sich immer an den Bildschirm des Besuchers anpassen

    #Tipp 6: Behalten Sie Ihren roten Faden bei:

    Grafiken, Texte und Bilder sollten nicht für sich alleinstehen, sondern einander ergänzen und aufeinander aufbauen.

    #Tipp 7: Klarer und deutlicher Call-to-Action:

    Am Ende Ihrer Seite soll die Handlungsaufforderung für den Besucher Interesse wecken und verständlich sein. Dann wissen Ihre Leser genau, was der nächste Schritt ist.

    Wie kann ein One Pager für Suchmaschinen optimiert werden?

    Ehrlich gesagt ist SEO für One Pager deutlich schwieriger, als es für Websites mit mehreren Seiten der Fall ist. Sie fragen sich jetzt vielleicht, wieso?

    Während Sie sich bei Websites mit mehreren Seiten auf einige Suchintentionen festlegen können, ist dies bei Onepagern nicht der Fall. Hier können Sie sich nur auf ein Kundenbedürfnis konzentrieren. Das bedeutet, Sie müssen genau wissen und recherchieren, nach was Ihre Zielgruppe sucht.

    Nehmen wir als Beispiel einen Physiotherapeuten.

    Er entwirft für seine Praxis einen One Pager, also ist es wichtig, dass er sich vorher auf ein bestimmtes Thema festlegt. Sucht seine Zielgruppe bspw. nach Behandlungstherapien für den Rücken und für die Beine, muss er sich auf einen Oberbegriff beschränken. Den One Pager für beide Themen zu optimieren, wird nicht funktionieren.

    Beachten Sie jedoch auch: umso allgemeiner Ihre Begriffe sind, wofür Sie die Seite optimieren, umso schwieriger wird die Suchmaschinenoptimierung.

    Fazit:

    Ein One Pager kann eine gute Alternative zur klassischen Website sein. Er kann mit fast jedem herkömmlichen Tool gestaltet werden. Wenn Sie sich an ein paar grundlegende Tipps halten, ist der Aufbau auch gar nicht schwer. Für Anfänger oder Unternehmen mit wenig Content ist eine Single Page Website besonders gut geeignet.

    Ein Minuspunkt ist jedoch die Optimierung für Suchmaschinen. Hier muss enorm viel Zeit investiert werden, um überhaupt eine SEO-Optimierung zu schaffen.

    Zusammengefasst sollten Sie den One Pager also als Website Design durchaus in der engeren Auswahl behalten. Überlegen Sie sich jedoch vorher genau, was Sie eigentlich mit Ihrer Website erreichen möchten.

    FAQs:

    Genau wie bei einer "normalen" Website kommt es darauf an, wie oder besser gesagt von wem man seinen Onepager erstellen lässt. Erstellen Sie ihn selbst, sparen Sie natürlich Geld. Zeit können Sie jedoch sparen, wenn Sie sich mit der Erstellung an einen Profi wenden.

    Die Seite sollte aus mehreren Unterthemen, Grafiken, Bildern und Texten bestehen. Am Ende jedes Onepagers steht die Handlungsaufforderung also, was der Besucher als Nächstes machen soll.

    Zunächst müssen Sie sich klar werden, was genau sie wie zeigen möchten. Entscheiden Sie sich für ein Design, passende Bilder, Grafiken und strukturierte Texte. Verknüpfen Sie Ihre Elemente miteinander und erstellen Sie eine klare Struktur. Am Ende soll ein Call-to-Action für eine Handlung sorgen.

    Überlegen Sie sich also genau, was der Besucher als Nächstes machen soll.

    Onepager haben einige Vorteile. Sie sind gut geeignet, um eine "Geschichte" zu erzählen und einzelne Inhalte gut miteinander zu verbinden. Sie bieten eine klare Struktur und verhindern Ablenkungen durch Unterseiten oder große Menüs. Für die Erstellung eines Onepagers kann im Grunde jeder beliebige Text oder jedes beliebige Grafiktool genutzt werden.

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