In dieser Folge beantworte ich zwei der wichtigsten Fragen, die sich jeder stellt, der passende Kunden finden will.
In dieser Folge erfährst Du:
- Wie erreichen Deine Angebote die richtigen Menschen – klar, verständlich und so, dass sie wirklich Interesse wecken?
- Was musst Du kommunizieren und wie, damit potenzielle Kunden von selbst auf Dich zukommen, sei es durch einen Anruf, eine Newsletter-Anmeldung oder einen Kauf?
Ich zeige Dir, wie Du Deine Texte so formulierst, dass sie nicht nur Aufmerksamkeit gewinnen, sondern auch Vertrauen aufbauen und den Wunsch wecken, mehr über Dein Angebot zu erfahren.
Egal, ob es um Social Media, Newsletter oder Website-Texte geht: Du erfährst, wie Du aus Worten überzeugende Botschaften machst, die genau die Menschen ansprechen, die Du erreichen willst.
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Für alle, die lieber lesen: Der Podcast in Schriftform
Überzeugende Verkaufstexte schreiben: So erreichst du die Richtigen
Kunden gewinnen mit überzeugenden Verkaufstexten
Heute möchte ich zwei Fragen beantworten, die jeder stellt, der passende Kontakte und Kunden finden will:
Die erste Frage: Wie findet man die richtigen, kaufbereiten Kunden? Was ist nötig, damit sie selbst meine Angebote entdecken, verstehen und unbedingt haben wollen? Wie lassen sich Leistungen so klar und begehrenswert darstellen, dass Menschen von selbst kaufen wollen?
Die zweite Frage:
Was genau sollte man kommunizieren, und wie sollte es formuliert werden, damit es bei den passenden Menschen ankommt? Und vor allem: Wie weckt man dabei das Interesse für das eigene Angebot oder Unternehmen? Am besten so, dass sie von selbst den ersten Schritt machen – sei es, auf Social Media zu folgen, den Newsletter zu abonnieren oder direkt Kontakt aufzunehmen und zu kaufen.
Beide Fragen führen zu einem entscheidenden Punkt: Wie schafft man es, so zu kommunizieren, dass die eigenen Angebote nicht nur von der Zielgruppe wahrgenommen werden, sondern auch ihre volle Aufmerksamkeit gewinnen und halten? Gerade heute, in einer Zeit, die von Informationen und Reizen überflutet ist, ist das alles andere als selbstverständlich. Und genau darauf möchte ich heute eingehen.
Wie sieht eine typische Angebotsbeschreibung, zum Beispiel auf der Website, aus?
Die meisten beschränken sich darauf, die Eigenschaften ihrer Angebote, Produkte oder Leistungen aufzuzählen. Ein Heilpraktiker könnte zum Beispiel schreiben:
- „Ich biete Akupunktur, Massagen und Kräuterkuren an.“
Andere gehen etwas weiter und nennen Vorteile:
- „Mit meiner Behandlung sparen Sie Zeit und reduzieren Stress.“
Doch das reicht nicht, denn solche Botschaften sind aus Sicht des Anbieters formuliert: „Das habe ich. Das kann ich.“ Das Problem ist nur: Die meisten Menschen interessiert nicht, was Sie haben oder können. Sie wollen wissen: „Was bringt es mir?“
Das heißt, wenn du dein Angebot so formulierst wie im Beispiel, sprichst du eine wesentlich kleinere Zielgruppe an – nämlich die, die gerade aktiv nach einer bestimmten Leistung suchen. Das ist nicht optimal, und zwar aus zwei Gründen:
Die Zielgruppe ist klein und umkämpft: Wer auf der Suche ist, hat oft schon mehrere Angebote gesehen, kennt die Leistungen und hat vielleicht eine klare Vorstellung davon, was er will. Passt dein Angebot nicht zu seinen Erwartungen, wird es sofort aussortiert. Und selbst wenn es passt, aber kein klarer Unterschied zu anderen erkennbar ist, entscheidet oft der Preis.
Eine viel größere Zielgruppe wird mit einem Angebot, das nur Leistungen auflistet, überhaupt nicht erreicht: Es gibt viele Menschen, die ein Bedürfnis haben, aber gerade nicht aktiv nach einer Leistung suchen. Oder die gar nicht wissen, dass dein Angebot ihr Problem lösen könnte. Diese Zielgruppe ist wesentlich größer – und oft offen für Neues. Aber sie wird dein Angebot übersehen, wenn du es nicht schaffst, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Und das gelingt dir nicht, wenn du nur die Leistungen kommunizierst.
Warum ist das so? Wenn jemand aktuell keinen Bedarf an einer Leistung hat, wird er die Botschaft einfach übersehen. So funktioniert unsere Wahrnehmung. Wir nehmen nur das wahr, worauf unser Fokus gerichtet ist. Ein gutes Beispiel ist der bekannte „Gorilla-Test“.
Dabei sollen Zuschauer zählen, wie oft sich Spieler mit weißen T-Shirts den Ball zuspielen. Währenddessen läuft ein Mensch im Gorillakostüm durchs Bild, winkt und spaziert gemütlich wieder hinaus. Doch die meisten sehen ihn nicht, weil sie auf die Ballwechsel konzentriert sind. Genauso ignorieren Menschen Angebote, die sie nicht gerade jetzt brauchen.
Um diese Menschen zu erreichen – die bereits ein Bedürfnis haben, aber noch nicht wissen, womit sie es lösen können –, müssen wir anders vorgehen. Statt die Leistungen einfach aufzuzählen, sollten wir den Fokus auf etwas ganz anderes legen: auf die Bedürfnisse dieser Menschen und die passenden Lösungen dafür. So gewinnen wir ihre Aufmerksamkeit.
Und so kannst du vorgehen:
- 1. Fokus auf Ergebnisse statt Leistungen
Kunden suchen keine Leistungen, sondern Lösungen. Sie wollen Probleme lösen oder ihre Wünsche erfüllen. Dein Angebot muss die Frage beantworten: „Was habe ich davon?“ – klar und emotional. Oft erklärst du vielleicht, wie etwas funktioniert, aber nicht, welches Ergebnis der Kunde davon hat.
- 2. Emotionen ansprechen
Zeige, welche emotionalen Ergebnisse deine Kunden durch dein Angebot erleben können. Emotionen fesseln Aufmerksamkeit. Berührt etwas die Menschen, schenken sie automatisch mehr Interesse. Lege den Fokus auf positive Emotionen. Ich persönlich rate davon ab, mit negativen Emotionen zu arbeiten. Zwar kann das funktionieren, doch es wirkt oft manipulativ.
Beispiel:
Ein Ernährungsberater könnte schreiben:
„Endlich mit den Kindern spielen können, ohne aus der Puste zu kommen.“ - 3. Herausforderungen lösen – Hindernisse aus dem Weg räumen
Sprich die Probleme deiner Kunden direkt an. Zeige, wie dein Angebot diese Probleme löst. Gehe auch auf Hindernisse ein, die deine Kunden im Kopf haben könnten, und biete einfache Lösungen an.
Beispiel:
„Gesundes Kochen dauert einfach zu lange, dafür habe ich keine Zeit.“
Antwort: „Mit unserem Baukasten-System dauert jede Mahlzeit maximal 15 Minuten – genauso schnell wie ein Fertiggericht.“ - 4. Abgrenzung zur Konkurrenz
Mach klar, warum sich Kunden für dich entscheiden sollten. Viele passen ihre Angebote an die Konkurrenz an, um wettbewerbsfähig zu wirken. Das ist ein großer Irrtum. Wer sich anpasst, wird vergleichbar und austauschbar. Zeige, was dich besonders macht. Deine Expertise und dein Ansatz zählen – nicht das, was andere tun.
Und jetzt schauen wir uns an, wie du deine Kommunikation gezielt verbessern kannst.
- 1. Schritt: Kunden verstehen:
Lerne deine Zielgruppe besser kennen. Was wollen sie? Welche Probleme und/oder Wünsche haben sie? Je genauer du weißt, was deine Kunden wirklich beschäftigt, desto besser wird deine Botschaft.
Folgende Fragen können dir helfen:
- Was frustriert deine Kunden?
- Wovor möchten sie weg, wo wollen sie hin?
- Was beschäftigt sie?
- Welche Lösungen suchen sie?
Nutze dafür Interviews, Umfragen, Kommentare in Social Media (das ist übrigens ein wahrer Schatz), genau wie die Bewertungen – und zwar deine eigenen und auch die von Mitbewerbern
Wenn du wissen möchtest, wie du viele positive Bewertungen bekommst und mit negativen umgehst, findest du hier einige ausführliche Artikel dazu:
- 2. Schritt: Vorteile klar formulieren:
Übersetze die Merkmale deines Angebots in verständliche Vorteile. Im Grunde genommen wollen Kunden im ersten Schritt wissen, *wie* dein Angebot ihr Leben verbessert – nicht, woraus es besteht oder was genau du dafür machst.
- 3. Schritt Wert der Vorteile definieren:
In diesen Schritt muss du die Vorteile deines Angebotes ind Werte für den Kunden zu fromuleren, Ein Beispiel für Ernährungsberater: „Schon nach wenigen Tagen spüren Sie mehr Energie und fühlen sich endlich wieder fit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind.“
Folgende Fragen können dir bei Formulierung helfen:
- Wie verbessert sich die Lebensqualität des Kunden?
- Welcher Aufwand bleibt dem Kunden erspart?
- Wie fühlt sich der Kunde danach?
- Was ändert sich emotional für den Kunden?
- Was ändert sich im Alltag des Kunden?
Optimiere danach deine Angebotsbeschreibung: Betone die Ergebnisse, die deine Kunden erwarten können, und stelle die Vorteile und die Möglichkeiten deines Angebots deutlich heraus. Zeige, dass du die Bedürfnisse deiner Kunden wirklich verstehst, und rücke deine eigene Lösungsmethode in den Vordergrund – vor allem, wenn sie sich von der Konkurrenz unterscheidet.
Nutze gewonnene Ergebnisse in Kommunikation zum Beispiel in Social Media, Newsletter und Werbung:
Erstelle Inhalte, die Lösungen und die möglichen Veränderungen im Leben deiner Kunden klar und verständlich machen. Beantworte ihre Fragen und hole sie genau dort ab, wo sie gerade stehen.
Zeige ihnen, was sie durch dein Angebot erreichen können – in einer Sprache, die sie verstehen, und die sie emotional anspricht. Sei empathisch und kommuniziere auf Augenhöhe. Teile deine Erfahrungen, zeige deine Expertise und lass deine Persönlichkeit spüren. So gewinnst du garantiert die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe.
Zum Schluss möchte ich kurz auf die häufigsten Fehler in der Angebotskommunikation eingehen:
- Passe dein Angebot nicht an das der Mitbewerber an:
Du willst doch auffallen, nicht wie alle anderen klingen. Zeige, was dich besonders macht.
- Nutze keine Generische Begriffe und Marketingfloskeln:
Wörter wie „All-in-One-Plattform“, „innovativ“ oder „führend“ sagen nichts aus. Besser: den echten Nutzen und klare Vorteile zeigen.
- Lege nicht zu viel Fokus auf Eigenschaften:
Kunden wollen nicht wissen, was dein Produkt alles kann. Sie wollen wissen, wie es ihr Problem löst.
- Ignoriere nicht Sprache deiner Zielgruppe:
Sprich so, wie deine Kunden reden, verständlich klar und nutze das Wording, das auch deine Zielgruppe nutzt.
- Verzichte nicht auf emotionalen Bezug:
Zahlen und Fakten allein reichen nicht. Sprich die Wünsche und Sorgen deiner Kunden aktiv an.
- Versuche nicht, alle anzusprechen:
Es ist unmöglich, ein Angebot zu schaffen, das alle begeistert. Wer versucht, jeden anzusprechen, erreicht am Ende niemanden – vor allem online.
- Mache kein Quiz aus deiner Botschaft
Kreativität ist gut, aber Klarheit ist besser. Wenn nicht sofort klar ist, worum es geht, verlierst du jede Chance, die Aufmerksamkeit der Menschen zu gewinnen.
Zum Abschluss noch eine kurze Zusammenfassung: In dieser Folge ging es darum, wie du die richtigen Kunden erreichst, ihre Aufmerksamkeit gewinnst und mit klarer, emotionaler Sprache Interesse für dein Angebot weckst.
Die wichtigsten Punkte sind:
- Fokus auf Ergebnisse statt Leistungen:
Deine Kunden müssen sofort verstehen, was sie davon haben und wie dein Angebot ihr Leben verbessert.
- Emotionen ansprechen :
Emotionen binden Aufmerksamkeit. Zeige, welche positiven Emotionen Kunden erleben können.
- Probleme lösen – Hürden aus dem Weg räumen:
Zeige, wie dein Angebot die Probleme deiner Kunden löst und ihnen das Leben leichter macht. Beseitige typische Vorurteile oder Hindernisse, die Kunden abschrecken könnten.
- Abgrenzung zur Konkurrenz:
Sei einzigartig. Zeige, was dich besonders macht, und warum Kunden gerade dich wählen sollten.
- Kunden verstehen:
Finde heraus, was deine Zielgruppe wirklich braucht und sich wünscht. Schau dir Feedback, Kommentare oder Bewertungen an, um sie besser zu verstehen.
- Vorteile klar formulieren:
Übersetze Eigenschaften deines Angebots in klare Vorteile. Zeige, wie das Leben deiner Kunden durch dein Produkt oder deine Dienstleistung besser wird.
Ich hoffe, diese Folge war hilfreich für dich und hat dir gefallen. Wenn du Anregungen, Kommentare oder Feedback hast, schreib mir gerne – ich freue mich auch über eine Bewertung. Vielen Dank für deine Zeit und bis zum nächsten Mal!
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